Deutschland
Österreich
Keine Artikel
0,00 €
19.10.2018 21.10.2018
2 Erwachsene
interaktives Vollbild öffnen
Übersichtskarte
Du bist bei uns genau richtig, weil...
Wir Sport genauso lieben wie Du

Deshalb gibt es nicht nur genügend Stauraum für Dein Equipment in den Zimmern sondern auch ein Ski- und Bike-Testcenter mit Verleih, Kursen, Werkbank und Sportlocker sowie tolle Deals für Sportler!

Uns unsere Umwelt wichtig ist

Wir sind nicht nur die ersten zertifizierten Passivhaus-Hotels Europas, sondern in unserer Energie-bilanz klimaneutral. Das ist bisher einzigartig in der Hotellerie, für uns jedoch selbstverständlich!

Die Berge bei uns am schönsten sind

Die Explorer Hotels gibt es in 8 Top-Alpenregionen: In Deutschland in Oberstdorf, bei Neuschwanstein und in Berchtesgaden sowie in Österreich im Montafon, in Kitzbühel, im Zillertal, in Hinterstoder und bald auch im Ötztal.

Du bei uns so richtig entspannen kannst

Denn die Betten sind bequem, die Zimmer geräumig und mit tollem Bergblick. Das Entspannungs-Highlight ist aber unser Sport Spa mit Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine und Fitnessraum.

Du Dich auf uns verlassen kannst

Das, was wir machen, machen wir mit Leidenschaft und auf hohem Niveau. Denn Qualität ist für uns keine Floskel! Du buchst bei uns garantiert zum besten Preis und triffst genauso sportbegeisterte Explorer Buddies, die dich kompetent beraten.

von Bastian am 11.06.2018

Simon Gegenheimer & Steffen Thum trainieren im Explorer Hotel Montafon

MTB - Profis zu Gast im Explorer Hotel
Steffen Thum und Simon Gegenheimer vom Mountainbike Racingteam waren zu Gast im Explorer Hotel Montafon. Sie trainieren gerade für das Bike-Event des Jahres in Vorarlberg: den M3!

Interview mit den beiden Mountainbike - Profis

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen den beiden TOP Mountainbikern ihre Geheimnisse und Tipps zu entlocken. Steffen hat all unsere neugieren Fragen beantwortet. Aber lies selbst:

Wie sieht das optimale Frühstück während der Vorbereitung aus?
Man muss hier ein klein wenig unterscheiden, was auf einen wartet über den Tag hinweg. Wenn’s früh losgehen soll und womöglich direkt zur Sache geht, egal ob im Training oder bei einem Sprint Weltcup, dann darf das Essen auch nicht belasten und sollte möglichst leicht sein.
Ziel ist es dem Körper keinerlei Arbeit abzuverlangen und die Verdauung kostet ebenfalls Energie und dieses 1% sollte man dann nicht verschenken.
„Ein klein wenig Haferflocken, ein paar Trockenfrüchte und dazu einen Espresso“, wäre unsere Empfehlung. Alle Energie und Eiweißspeicher sollten schon vom Vortag aufgefüllt sein.

An Tagen wo man über einen langen Zeitraum Energie benötigt, wie zum Beispiel beim M3, ist die Regel Numero-uno: Ausgewogen.
Bei solchen harten Einheiten oder Etappenrennen essen wir dann lieber früh vor dem Beginn (ca: 3h) dann aber reichhaltig und auch mit Fett- und Eiweißanteilen.
Ziel ist es einen gleichbleibenden Blutzuckerspiegel direkt von Beginn des Tages zu generieren.
„Zwei Eier, gerne als Omelette mit reichlich Olivenöl. Ein Käse-Schinken-Brötchen, und ein weiteres Körnerbrot mit Nutella darf auch sein. Natürlich Espresso dazu, mindesten 2.

Wann habt ihr die Leidenschaft Mountainbike entdeckt?
Ich habe als Teenager und Jugendlicher nahezu jede Sportart betrieben, welche man draußen machen kann. Ich fuhr Skirennen, war im Lauf-Verein, habe Tennisturniere gespielt und hatte Turnierpferde. Der Entschluss mit 16 Jahren auch noch in den Radverein einzutreten, brachte meine Eltern dann etwas ihre nervliche Belastungsgrenze aber es war ein guter Entschluss. Nur 7 Monate später fuhr ich mein erstes Rennen, 10 Monate später kam ich in die Landesauswahl. Ich verkaufte meine Pferde und kam in die Nationalmannschaft. Von da an war der Weg und das Ziel eigentlich klar und ich wollte als Profi einmal bei den internationalen Rennen mitfahren und den Weltcup gewinnen.

Was sind die Schwierigkeiten / Herausforderungen beim M3? Und wie bereitet Ihr Euch darauf vor?
Der M3 verlangt eine enorme konditionelle Herausforderung ab. Das ist bei Marathonrennen aber wohl jedem klar. Doch beim M3, sind wir eben nicht bei irgendeinem Marathon, der über Wald und Wiesenwege führt, sondern in einer Bergkulisse, die weltweit nicht sehr häufig anzutreffen ist. Es spielt eine große Rolle, ob du nur treten musst, oder eben bergauf treten musst. Und beim M3 gehts definitiv bergauf und das auch sehr steil. Man hat viele Passagen, wo über 15 Minuten keine Sekunde Tretpause für die Muskeln möglich ist. Dies ist eine sehr ungewohnte und extreme Belastung und muss trainiert werden. Also unser Tipp ist ganz klar Leute: Fahrt lange, steile Berge. Und stellt euch auch mental auf den M3 ein. Das Ding wird hart, schweinisch hart! Aber wenn man bereit für dieses Abenteuer ist, dann kann der M3 auch wunderschön-hart sein und zu einem unvergesslichen Lebensereignis werden.

Wie viel Stunden trainiert ihr pro Woche?
Dies hängt sehr von der Wettkampfphase ab.
Grundsätzlich kann man sagen wir sitzen ca. 20h auf dem Rad, machen 5-8h ausgleichtraining im Kraftraum oder mit den Laufschuhen und dann nochmals 3h Physiotherapie in der Woche. Da kommt also schon etwas zusammen…

Müsst Ihr auf etwas verzichten / auf was freut Ihr Euch nach dem Wettkampf?
Verzicht ist ja auch etwas tolles, denn es führt einem vor Augen, wie schön und wertvoll Dinge sein können.
Aber sicherlich verzichtet man als Profisportler auf Einiges, das beginnt mit dem Essen, Hamburger mit Pommes sind eher die Ausnahme in unserem Ernährungsplan. Auch Alkohol beschränkt sich mehr auf den Podiumschampagner und landet häufiger auf unseren Haaren als im Gaumen. Doch es sollte alles einen Rahmen haben und sinnlose Geiselei bringt dich auch nicht voran. Man muss sich bewusst sein, wenn man sich etwas Gutes tut und diesen Moment dann auch genießen. Egal ob es ein Eis ist oder die wenigen Stunden Freizeit, welche man hat. Ich denke für mich ist dies der größte Verzicht als Profi. Man ist an den tollsten Orten auf der Welt aber eben meistens beruflich und so auch ohne die Familie. Für mich ist es immer ein tolles Gefühl, wenn ich wieder nachhause komme, ganz egal wie toll die Traumkulisse auch war.

Was gefällt Euch am meisten am Mountainbiken?
Man zeichnet auf dem Mountainbike seine eigene Grenze, kann sogar sein selbst gedachtes Limit oft verschieben. Zugleich ist man in der freien Natur unterwegs, oft Stundenlang alleine, man sieht höchstens mal einen Hasen, erklimmt Berggipfel, Flussläufe und kommt an Stellen, welche man sonst nur von Postkartenbildern kennt. Diese Grenzerfahrung mit den Elementen stellt für mich den Reiz am Mountainbike dar.

Eure Lieblingsstrecke zum Trainieren im Montafon?
Der Anstieg hoch zur Bielerhöhe und den Seen rundherum. Ganz egal ob mit dem Straßenrad über die Silvretta Hochalpenstraße oder man biegt zu Beginn gleich links ab und nimmt den steileren MTB Weg an der Staumauer vorbei.
Als Tipp: Probiert nicht den MTB-Weg mit dem Straßenrad zu nehmen! Auch wenn er geteert ist, reichen die Gänge da eher nicht aus :-)

Interaktive Karte schließen
POI_Marker_2