
Die Alpen sind nicht nur ein Erlebnisraum für uns Menschen, sondern auch ein sensibler Lebensraum für zahlreiche Wildtiere. Um diese Lebensräume zu schützen, gibt es unterschiedliche Schutzgebietsformen: von Nationalparks über Landschaftsschutzgebiete bis hin zu Wildruhezonen. Sie sollen sicherstellen, dass Natur und Tierwelt langfristig erhalten bleiben, auch in stark genutzten Tourengebieten.
Wenn du im Winter unterwegs bist – ob auf Skitour, Schneeschuhwanderung oder Winterwanderung – lohnt es sich, vorher zu checken: Wo darf ich hin, wo besser nicht? So schützt du die Tiere und planst stressfrei.
Dos ✅
Don’ts ❌
1. Infos einholen
Schau dir vorher an, wo Wildruhezonen liegen und welche Wege erlaubt sind. Karten, Tafeln vor Ort oder offizielle Webseiten helfen dir dabei.
2. Digitale Tools nutzen
Apps und Online-Karten zeigen gesperrte Gebiete, Routenempfehlungen und aktuelle Hinweise zu Wintersperrungen. So weißt du sofort, wo du gehen darfst. Tipp: Interaktive Alpenkarten von Vereinen sind besonders hilfreich.
3. Routen bewusst wählen
Plane deine Tour auf markierten Wegen, meide sensible Bereiche und halte dich an zeitliche Einschränkungen. Je weniger Störungen für Wildtiere, desto besser – besonders im Winter.
5. Signalgebung & Kommunikation
Halte Deine Gruppe klein, verhaltet euch leise und kommuniziert Regeln und Rücksichtnahme schon vor der Tour. Schilder und Hinweise unbedingt beachten – sie sind nicht optional, sondern dienen dem Schutz von Tier und Mensch.
6. Richtig reagieren bei Begegnungen
Kleine Dinge zählen: Keine Abkürzungen durch Sperrzonen, keine lauten Geräusche, keine Hunde ohne Leine. Jede Rücksicht macht die Tour für alle sicherer und stressfreier. Begegnet ihr Wildtieren, bleibt ruhig, haltet Abstand und geht nicht direkt auf sie zu.
Weitere Informationen erhältst Du beispielsweise bei der Initiative Respektiere Deine Grenzen.
Häufige Fragen zu Schutzgebiete in den Alpen