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Du bist bei uns genau richtig, weil...
Wir Sport genauso lieben wie Du

Deshalb gibt es nicht nur genügend Stauraum für Dein Equipment in den Zimmern sondern auch ein Ski- und Bike-Testcenter mit Verleih, Kursen, Werkbank und Sportlocker sowie tolle Deals für Sportler!

Uns unsere Umwelt wichtig ist

Wir sind nicht nur die ersten zertifizierten Passivhaus-Hotels Europas, sondern in unserer Energie-bilanz klimaneutral. Das ist bisher einzigartig in der Hotellerie, für uns jedoch selbstverständlich!

Die Berge bei uns am schönsten sind

Die Explorer Hotels gibt es in 8 Top-Alpenregionen: In Deutschland in Oberstdorf, bei Neuschwanstein und in Berchtesgaden sowie in Österreich im Montafon, in Kitzbühel, im Zillertal, in Hinterstoder und seit November 2018 auch im Ötztal.

Du bei uns so richtig entspannen kannst

Denn die Betten sind bequem, die Zimmer geräumig und mit tollem Bergblick. Das Entspannungs-Highlight ist aber unser Sport Spa mit Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine und Fitnessraum.

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Das, was wir machen, machen wir mit Leidenschaft und auf hohem Niveau. Denn Qualität ist für uns keine Floskel! Du buchst bei uns garantiert zum besten Preis und triffst genauso sportbegeisterte Explorer Buddies, die dich kompetent beraten.

07.03.2019

Simon Gegenheimer, "Mr. Mustache", im Interview

"Ich fahre nicht um berühmt zu werden"
Simon Gegenheimer ist Radprofi mit Leib und Seele und Mitglied des Mountainbike Racingteams. Wir haben uns mit Simon über seinen Werdegang als Profi unterhalten und sind natürlich auch der Frage nach seinem Markenzeichen, dem Bart, auf den Grund gegangen ;)

Mountainbike-Profi Simon Gegenheimer stellt sich den Fragen der Explorer Hotels

Simon, stell‘ Dich doch bitte mal in einigen Worten vor!

Simon: Ich bin Simon Gegenheimer, komme ursprünglich aus dem badischen Karlsruhe, wohne aber seit inzwischen 8 Jahren in Aalen auf der Ostalb. Zumindest an den 100 Tagen im Jahr, wenn ich nicht irgendwo unterwegs bin. Ich bin Mountainbiker aus Leidenschaft und auch wenn ich meine Weltcupsiege und größten Erfolge im Sprint gewonnen haben, würde ich mich nicht unbedingt als Sprinter bezeichnen.

Ich hab viel zu viel Freude am Mountainbiken an sich: Mit dem Enduro, mit dem BMX auf einem Pumptrack oder mit dem Fixie in der City. Ich fahre nicht um Geld zu verdienen, ich fahre nicht um berühmt zu werden, ich fahre nicht damit ich um die Welt fliegen kann, ich fahre mein Bike einfach nur, weil ich es gerne tu'. Aber keine Sorge: Gegen die angesprochenen Nebenerscheinungen, wie dass wir als Profi damit auch noch Geld verdienen und an coolen Orten sind, habe ich absolut nichts einzuwenden :-)

Du bist in der Szene als „Mustache Man“ bekannt. Erzähl‘ uns bitte mal, was es damit auf sich hat.

Simon: Ich hab mir vor vielen Jahren den Bart etwas wachsen lassen und bin damit prompt auf mein erstes Weltcup-Podium gefahren. Seit diesem Tag kam der „Schnorres“ nicht mehr ab. Inzwischen bin ich Ehrenmitglied des EC-Schnorres Vereins, es gibt T-Shirts, Caps, selbst Fahrradrahmen habe ich mit dem „Schnorres“ drauf, aber das ist ja mehr witziger Kult und Fankultur, welcher sich daraus entwickelt hat. Für mich persönlich drückt das auch ein wenig meine Persönlichkeit aus. Seinen ganz persönlichen Weg zu gehen, mutig, auch wenn es nicht der Weg ist, der unbedingt von allen eingeschlagen wird. Es ist doch mein Weg, welcher für mich genau so vorgesehen ist.

Wie bist Du zum Biken gekommen und wann hast Du damit begonnen?

Simon: Schon ganz früh. Mit meinen Eltern, meinen Geschwistern, ich fahre eigentlich schon immer. Zu Beginn war ich vom Fahrertyp jedoch noch weit, weit entfernt von den heutigen Sprintsiegen. Ich wog 36kg, war immer der kleine Hänfling in der Sportauswahl, ja selbst im Vereinstraining. Den entscheidenden Schritt habe ich gemacht, als ich dann in das Umfeld von Steffen rückte und mit all meinem Mut von Zuhause weggezogen bin. Das ist für einen jungen Menschen nicht immer ganz einfach, doch es war ein wichtiger Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung.

In welcher Kategorie trittst Du an und was war Dein bisher größter Erfolg?

Simon: Ich trete in allen Mountainbike-Disziplinen an. Ich habe schon Weltcups im Olympischen Cross-Country, dem Marathon, im Sprint und auch Enduro gefahren. Die größten Erfolge konnte ich jedoch ganz klar im Sprint erzielen. Ich habe sicherlich nicht die dicksten Beine, aber wenn es auf den allerletzten 800 Metern um die Medaillen geht, dann kann ich mich fokussieren und auch absolut die nötigen 100% abrufen. Geklappt hat das schon 5 Mal bei einem Weltcupsieg und viermal beim Deutschen Meister-Titel.

Was ist Dein Highlight am Frühstückbuffet im Explorer Hotel?

Simon: Ich als Sprinter muss ganz klar sagen, die Eierstation. Das ist 'ne geile Geschichte und absolut „unique“ in den Explorer Hotels. Man kann sich selber genau das machen, was man möchte und braucht. Individuell auf seinen Körper, sein Training und seine Bedürfnisse abgestimmt. In der Sprintvorbereitung esse ich schon meine 20 Eier in der Woche, da bin ich sehr happy, dass die Explorer Hotels auch auf gute, heimische Produkte setzen. Da kann man bedenkenlos mal eins mehr in die Pfanne hauen.

Welche Speise ist für Dich immer eine Sünde wert?

Simon: Ein guter Cocktail. Wenn da viel Deko-Obst dran ist, zählt das ja auch als Speise :-) Aber eine Sünde sagt ja schon aus, dass es eher die Ausnahme ist. Wir als Profi können uns natürlich nicht jede Woche beim Wettsaufen in der Disko beteiligen, darum genieß' ich umso mehr, wenn ich mal die Zeit und Möglichkeit habe, einen guten und passenden Cocktail zu trinken. Egal ob es der Mirtillo in den Alpen oder der Caipirinha in Rio ist. Gründe zu feiern haben wir ja glücklicherweise in unserem Team relativ häufig.

Hast Du schon einen Lieblingstrail oder eine Lieblingsrunde rund um die Explorer Hotels?

Simon: Die Explorer Hotels liegen wirklich im Herzen des Mountainbike-Sports. Ich freue mich darauf, dass man hier nicht auf irgendwelchen gebauten, künstlich herbeigebrachten Trails fährt, oder gar zu ihnen mit dem Auto hinfahren muss. Man steht auf, fährt aus dem Hoteleingang mit dem Bike raus und ist einfach da, wo man das Mountainbiken sozusagen erfunden hat: In der Bergnatur.

Was ist Dein Saisonhighlight 2019?

Simon: Ich möchte auch 2019 einen Weltcup gewinnen. Welchen ist erstmal egal, aber normal sollten mir die Weltcups im August, Belgien und in den Niederlanden ganz gut liegen. Aber keine Frage, wenn ich eine Möglichkeit sehe, bereits im März auf dem Olympiahügel in Barcelona als Erster über den Zielstrich zu rollen, dann werde ich da sicherlich kein Fingerchen an den Bremshebel anlegen.

Wie gehst Du mit Niederlagen um? Und welche Momente geben Dir dann wieder neue Kraft?

Simon: Das ist nicht einfach. Als Profi zählt eben am Ende des Tages nicht, ob du dich angestrengt hast, sondern einfach nur was auf dem Papier steht. Und so super es ist, wenn man Teil eines international erfolgreichen Weltcup-Teams ist, so wird man natürlich auch daran gemessen. Es bringt nichts, wenn ich die baden-württembergische Meisterschaft gewinne. Mein Team vertraut in mich, weil man mit mir zu einem Weltcup reist, um ihn an dem gewissen Tag X auch gewinnen zu können. Wenn das mal nicht aufgeht, dann ist dementsprechend auch Enttäuschung vorhanden. Wir sitzen dann in der Regel trotzdem am Abend alle zusammen, nicht um zu feiern, aber um zu analysieren und um neue Rennen anzugehen, bei denen man möglichst nicht dieselben Fehler begeht. Dieser Teamzusammenhalt aber auch mein Glaube an Gott hilft mir, niemals den Kopf hängen zu lassen, sondern immer wieder hoffnungsvoll und motiviert nach vorne blicken zu können.

Herzlichen Dank für das spannende Interview. Wir drücken Dir die Daumen für die Saison.

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